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DFB-Pokalendspiel Stuttgart – Nürnberg

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Heute gab es die Möglichkeit einen Eintrag in die Geschichtsbücher des DFB zu schreiben. Nach dem FC Bayern, Werder Bremen und dem 1. FC Köln konnte heute der VfB Stuttgart dieses Jahr das erste Mal in der Vereinsgeschichte das Double holen.

Der Tag bei Abfahrt konnte nicht besser sein – strahlender Sonnenschein von Mainz bis Stuttgart. Auf dem Cannstatter Wasen sollte sich das sehr schnell ändern. Nachdem ich mich im Fanshop ordentlich mit Meister-Utensilien ausgestattet habe marschierten wir Richtung Festgelände zum Public Viewing. Dann folgte ein gutes Beispiel wie schnell das Wetter umschlagen kann. Es zogen dunkle Wolken auf und innerhalb weniger Minuten fing es immer stärker an zu Regen welcher dann schnell in Hagel überging. Völlig durchnässt sind wir dann unter eine Fußgängerbrücke bei der Hanns-Martin-Schleyer-Halle geflüchtet bis sich das Unwetter verzogen hatte.

Mit Wasser in den Schuhen und nassen Klamotten machten wir uns dann doch nochmal auf den Weg. Es wären sicher noch mehr Leute gekommen wenn das Wetter die ganze Zeit über gut gewesen wäre. So sind sicher viele gar nicht gekommen oder wieder gegangen. Egal, jetzt bleiben auch. Die Stimmung war trotzdem prächtig und hoffnungsvoll.

Das Spiel fing auch gut an durch die 1:0 Führung, welcher aber leider zu schnell ausgeglichen wurde. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit dann doch das verdiente 2:2 nachdem der FCN zwischzeitlich mit 1:2 in Führung ging. In der Verlängerung hätte eigentlich Stuttgart den Chancen nach gesehen in Führung gehen müssen stattdessen fällt aus dem Nichts das 2:3 für Nürnberg. Es war dennoch bis zum Schluß spannend, da Stuttgart noch einige gute Chancen zum Ausgleich hatte.

Trotz der Niederlage war von Traurigkeit keine Spur bei den Zuschauern. Im Gegenteil, man hatte ja eine Woche zuvor die Deutsche Fußballmeisterschaft gewonnen. In der S-Bahn zurück zum Treffpunkt war eine Stimmung als ob man das Spiel gewonnen hätte. Auch wenn das Wetter nicht so mitgespielt hatte war es ein lustiger Tag. Gegen 2 Uhr morgens waren wir dann wieder in Mainz.

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